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3. Brückenlauf im Taminatal am 31. August 2019

Und erstens kommt es anders... und zweitens als man bis Mittwoch denkt: denn – eigentlich war ich bis drei Tage vor dem Brückenlauf der Meinung, dass mein erster Lauf nach der Sommerpause im nahen Wehr (ennet des Rheins, “hinter” Bad Säckingen) sein würde. Doch wieder einmal war es meine Davoser Lauffreundin Marianne Balmer, welche mir noch einen Tipp gab! Wir beide trafen uns an jenem Mittwoch in Sargans und liefen zusammen einen langen Dauerlauf nach Bad Ragaz, in die Taminaschlucht hinein und bis nach Bad Pfäfers. Dort kehrten wir, liefen nach Bad Ragaz retour und absolvierten noch eine Dorfrunde, damit wir einen Halbmarathon beisammen hatten. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in Bad Ragaz erwähnte Marianne nebenbei, dass am Samstag “det hinde” ein schöner Lauf stattfinden würde. Wieder zu Hause, konsultierte ich das Internet und war sofort Feuer und Flamme für diesen Lauf! Zum Glück hatte ich in Wehr nicht angemeldet und so brach ich am 31. August, zur humanen Zeit (7h15) in Gebenstorf auf.

Um 11 Uhr war mitten in Valens der Start. Bis man aber die Annehmlichkeiten dieses Laufes geniessen konnte (Gratisbenützung des Klinik-Thermalbades und offeriertes Pasta-Gericht), musste man noch etwas leisten: über 13,3 Kilometer führte eine hügelige Runde von Valens in Richtung Vättis. Beim Mapragg-Stausee (vor Vättis) gings auf die andere Talseite. Nach einem langgezogenen Aufstieg vom Stausee in Richtung Vadura, von wo man eine schöne Aussicht hinüber nach Valens hatte,  konnte man es bis zur Ortschaft Pfäfers “laufen lassen” – es ging also ordentlich hinunter! Soweit hinunter, dass man bei der Taminatalbrücke, einem von 2014 – 2017 erstellten riesigen Bauwerk, wieder 140 Höhenmeter unter dem Start- und Zielpunkt in Valens war. In der Mittagshitze war diese Schluss-Steigung auf den letzten 3 Kilometern “nicht ohne” und so manchen sah man in diesem Streckenabschnitt marschieren. Gesamthaft kamen somit rund 350 – 400 positive und negative Höhenmeter zusammen, ehe man dann wieder im Dorfzentrum Valens ankam.

Die einen sprangen dann gleich nach der Zielankunft in den kühlen Dorfbrunnen und andere, infolge der draussen herrschenden Temperaturen nur wenige, entspannten sich danach im Thermalbad der Klinik Valens. Ich war bei den Zweiten und genoss dieses Relaxing sehr, genauso wie den anschliessenden Pastateller in der Festwirtschaft beim Dorfpark. Es war eine schöne, entspannte Stimmung in dieser Festwirtschaft. Mit etwas Verspätung wurde die Siegerehrung durchgeführt. Es reichte für mich aber “grad” noch, damit ich um 15 Uhr das Postauto, welches uns wieder ins Tal nach Bad Ragaz brachte, zu erwischen.
Ein Novum (für mich) gabs NACH der Siegerehrung und Verlosung: Die beiden Tagessieger sowie der Gewinner des Hauptpreises der Verlosung mussten ihren Preis – einen Helikopterrundflug mit der Heli Taminatal – gleich nach der Siegerehrung einlösen. Sonst verfiel der Preis! Beim Start dieses Helikopters war ich nicht mehr vor Ort und deshalb ist mir nicht bekannt, ob die Rundflugsroute die Laufstrecke überflog.

Ich teilte meinen Lauf defensiv ein und wurde belohnt dafür. Ohne Schwäche konnte ich durchziehen und es gelang mir der Kategoriensieg. Obwohl für die Betreffenden sicher nicht lustig, wars für mich ein Aufsteller, dass ich auf den letzten 3 Kilometern noch einige LäuferInnen überholen konnte. Ich kann diesen anstrengenden, schönen und gut organisierten Lauf, welchen man auch als 3er-Staffel absolvieren kann, nur empfehlen (www.brueckenlauf.ch).

Jacqueline Keller
N.B. Die eine Foto zeigt die Taminatalbrücke von unten – dieses Bild habe ich beim Dauerlauf drei Tage vor dem Wettkampf aufgenommen und zwar von der tiefen Schlucht aus.

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