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46. BMW Berlin Marathon – ein internationales Lauf-Spektakel

Das Losglück bescherte mir im Dezember letzten Jahres einen Startplatz am Berlin Marathon 2019. Mit einigen Trainingskilometern (genug?) und dem Greifenseelauf als Generalprobe in den Beinen flog ich in Begleitung meiner Frau am Freitag vor dem Marathon nach Berlin.
Gleich nach Ankunft ging es zum ehemaligen Flughafen Tempelhof, der beim Marathon als Startnummernausgabeort und Marathon-Messe dient. Es herrschte schon am Freitag ein Massenansturm. Schliesslich wollten 60‘000 Teilnehmer der verschiedenen Veranstaltungen ihre Unterlagen abholen. Aber man merkte sofort die Routine der Organisatoren und den voll durchorganisierten Ablauf. Nach Scannen des Läuferpasses, der im Vorfeld elektronisch zugestellt wurde, und Vergleich mit der ID bekommt jeder Läufer ein Bändchen ans Handgelenk montiert. Dieses Bändchen ist die Eintrittskarte für den Bereich der Startnummernausgabe und am Lauftag für den Startbereich. Die Startnummer bekam ich recht schnell, ebenso das Finisher T-Shirt. Auf der Messe lockte dann noch das eine oder andere Schnäppchen an den vielen Verkaufsständen.

Wir hatten ein Hotel am Potsdamer Platz, zu Fuss etwa 15 min zum Start/Zielbereich am Brandenburger Tor. Am Potsdamer Platz war am Samstag auch der Start zum Mini-Marathon, einem Lauf über 4,2km für Kids. Mehr als 10‘000 (!) Schüler und Schülerinnen aus Berlin aber auch aus dem Ausland nahmen teil. Unbeschreiblich, der Geräuschpegel kurz vor dem Start.
Sonntagmorgen, 9:15 Uhr war ich dann am Start. Mit mir in den Startblöcken mehr als 47‘000 Marathonis aus 150 Ländern– ein grandioses Erlebnis.

Dann ging sie los, die 42km lange Stadtbesichtigung Berlins. Siegessäule, Botschaftsareal, Reichstag, Fernsehturm, Alexanderplatz, Schöneberger Rathaus und Ku’damm – das nur die Highlights. Und überall Zuschauer, keine ausgestorbenen Streckenabschnitte! Vom Start bis ins Ziel standen Leute und feuerten die Läufer an. Fast 100 Bands an der Strecke sorgten Abwechslung, mehrere Party-Hotspots in diversen Stadtbezirken verursachten Hühnerhaut bei jedem Läufer. Die eine oder andere Schweizer Fahne, nicht nur auf dem Dach der Botschaft, war auch auszumachen.

Einziger Wehrmutstropfen: Es regnete fast das gesamte Rennen. Dazu kam noch ein unangenehm böiger Wind. Wie man mir sagte das schlechteste Berlin Marathon Wetter seit langem.

Wie erging es mir? Ich hatte früh meinen Rhythmus gefunden und merkte, dass ich mit Zeiten um 5:40/km gut durchkommen würde. Das gelang mir auch recht gut (siehe Foto). Begleitet vom Lärm tausender Zuschauer absolvierte ich relativ locker die letzten Kilometer vom Potsdamer Platz über den Gendarmenmarkt entlang der Strasse Unter den Linden zum Brandenburger Tor. Ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man durch dieses Monument läuft. Danach waren es noch etwa 400m bis ich überglücklich nach 3 Std 59 min die Ziellinie überquerte.
Geschafft und alles richtig gemacht. Die Schmerzen hielten sich in Grenzen, viel wichtiger waren die tollen Eindrücke und die Freude über das Erreichte.

Ronald
Zeit: 3:59:07, Platz 343 in der M60

 

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