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Stunden-Staffel teil. Im friedlichen Wettstreit hatte am Schluss die Läufergruppe ganz knapp die Nase, bzw. die Beine vorn: nur  900 Meter trabten diese mehr als diejenigen der fitten Boxer.

Boxer und Läufer teilten sich – vorwiegend in Etappen von einer oder zwei Stunden – die 12 Stunden auf der Radrennbahn in Brugg auf. Was für den Laien sehr langweilig tönt, ist es für die Läufer nicht: auf dem knapp ein Kilometer messenden Oval ist immer etwas los und man hat den Tag hindurch entweder seine Gegner im Blickfeld oder kann sich durch die Nacht hindurch an der an einer beleuchteten  Leinwand projizierten Resultatliste über Rangierungen und sogar Vorsprünge oder Rückstände orientieren. Gestartet wurde in der Nacht vom Samstag, 28. September, auf den Sonntag.

Die junge Laila Provenzale von der Boxschule und die eine Generation ältere Lilo Iten von der LG Horn übergaben um ca. ein Uhr morgens ihren KollegInnen. In der Folge entwickelte sich zwischen den beiden Vereinen ein spannender Zweikampf und am Sonntagmorgen früh lag die LG Horn doch einige wenige Runden voraus. Nach 9 Uhr schickten die Boxer ihre besten und vor allem jungen «Rennpferde» auf die Piste und diese machten Meter um Meter gut. Anzufügen ist, dass sich die LG Horn diese 12 Stunden unter acht und die Boxschule unter 10 Sportlern aufteilten – aber erstaunlich war die Leistung der Boxclub-Mitglieder allemal. Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Schlussläufer der beiden Vereine am Sonntag um 12 Uhr bei der Tribüne im Ziel von ihren Vereinskameraden als umjubelte Erste und Zweite dieser Staffel empfangen.  149 Runden oder 139,28  Kilometer für die LG Horn spulten ab: Lilo Iten, Jacqueline Keller, Martin Egli, Fabian Leder, Frank Warzecha, Isabelle Meinen, Verena Christen und Giorgia Bison.  148 Runden oder 138,35 Kilometer für die Boxschule liefen: Laila Provenzale, Michele Petrone, Mustafa Eroglu, Zoe Donninger, Brian Gs, Ranja Steinhauer, Richy Arulsothy, Janina Petillo und Dominic Müller.  Da bei dieser speziellen Staffelform der Wettkampf ein definiertes Ende hat, liefen auch die Drittklassierten vom Jogging-Club Brugg gleichzeitig ein ( 123 Runden und  114.98 Kilometer). Der 12 Stunden-Staffellauf ist eingebettet im Wettstreit der Einzelläufer über 6-, 12- und 24 Stunden, was auch für die hartgesottenen Läufer der LG Horn fast jenseits des Vorstellbaren liegt.

Während seine Vereinskollegen im nahen Brugg vermeintlich langweilige Runden abspulten, unternahm LG Horn Co-Präsident Ronald Nau ein hochinteressantes, sehr besonderes Sightseeing! Er absolvierte den Berlin-Marathon. Der 60-Jährige erreichte sein Ziel, den «Berliner» frisch und munter mit genauer Ansicht aller Sehenswürdigkeiten unter 4 Stunden zu laufen punktgenau: Nach 3.59 Stunden lief er stolz in den Vereinsfarben der LG Horn beim Kurfürstendamm ein – und so nebenbei: fast wäre er «Mitläufer» bei einem Weltrekord geworden: Der äthiopische Sieger Kenenisa Bekele verfehlte diesen anlässlich des Berlin-Marathons nämlich nur um 2 Sekunden (jk).
 

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