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30. Weissensteinlauf - Jubiläumslauf mal anders!

Vor 29 Jahren, im 1991, fand der erste Weissenstein-Lauf statt. Genau: das ist auf den Berg mit dem markanten, weissen Gebäude, welches man, wenn man mit der Bahn oder einem andern Verkehrsmittel bei Solothurn durchkommt, hoch oben auf dem Jura-Berg thronen sieht.

Ihr wundert Euch sicher, dass ich an diesem Lauf bislang noch NIE mitgemacht habe: die Lösung ist einfach: seit über 30 Jahren werden meine schnellen Beine auch am Gebenstorfer Fischessen im Service gebraucht und in den Badenfahrt-Jahren war ich am Badenfahrt-Umzug… ja, und diesmal musste leider das Fischessen abgesagt werden und die Badenfahrt findet nur alle 10 Jahre statt.
Ein Grund also, um am Sonntagmorgen, 23. August, sich auf den Weg nach Solothurn zu machen.

Kurz zur Strecke: diese führt von der Kanti Solothurn her durch Quartierstrassen direkt zur Verenaschlucht. Beim Schluchtausgang geht’s an der malerischen und berühmten Kapelle vorbei. Danach läuft man, immer schön aufwärts, durchs Dorf Rüttenen, zweigt links in Richtung Oberdorf ab und erreicht dann, an einem schönen Altersheim vorbei – nomen est omen: es heisst Bellevue – die Talstation der Gondelbahn auf den Weissenstein. 5 km sind geschafft und wir Läufer zum Glück noch nicht! Nun geht’s zur Sache und zwar teilweise mit 15 Steigungsprozenten! Ich schätzte es, dass diese Strasse bis ca. 9 km einen Teerbelag hatte, so hatte ich mindestens Abstoss. Bei der Mittelstation der Gondelbahn folgt rund einen Kilometer lang eine Erholungsstrecke auf einem Waldweg, leicht abwärts, ehe es dann nochmals 3 km, auf einem steinigen kleinen Trail, hoch geht. Man erreicht nun den Punkt Röti und am liebsten hätte ich dort ausgeruht und einige Panoramafotos ins Aaretal, ins Mittelland und in den glitzernden Bielersee geschossen. Diese Aussicht an den Bielersee gefiel mir sehr… aber ich musste weiter: denn: infolge Blockstart, welchen ich am Schluss noch erklären werde, hatte ich keine Ahnung über meine Position und auf die Uhr wollte ich sowieso nicht schauen – das macht nur nervös. Es ging nun auf einem steinigen Wiesentrail schräg hinunter (rund 150 Höhenmeter mussten nochmals vernichtet werden), ehe man das Zielgebiet hinter dem Hotel Weissenstein erreichte. Noch ein letztes Mal ein Stützli hoch und man war im Ziel. Leider verfinsterte sich der Himmel just zur Mittagszeit und es pfiff uns ein kühler Wind um die Ohren.

Ich bediente mich am Verpflegungsstand an der Sandwich- und Getränketheke (im Startgeld inbegriffen) und ging zum Kleiderdepot, wo ich mich mit warmen Kleidern anzog. Ich ahnte, dass mir ein guter Lauf gelungen war – auf jeden Fall besser, als die letztjährigen Podestzeiten. Aber ich wusste auch, dass stärkste nationale Konkurrenz am Start war. Die 1h30 der Kategoriensiegerin bringe ich nie und nimmer mehr hin, die zwei Minuten auf die Zweitplatzierte sind eher machbar, wenn man am Stutz Sicht auf die Gegnerschaft hat, aber ich lief zwei Felder hinter meinen Konkurrentinnen, womit wir noch beim Startprozedere wären: Es gab 10 Felder à 50 LäuferInnen alle 5 Minuten. Diese 50 Personen wurden dann wieder in 5er-Gruppen eingeteilt und so starteten wir, wie beim Pferde-Grand-Prix, alle 10 Sekunden zu Fünft aus den Boxen. Es geht leider nicht anders zurzeit und wenn wir die C-Fallzahlen drücken wollen, so müssen alle spuren – auch (wahrscheinlich) gesündeste Läufer-Pferde.

Ganz klar zu kurz kam die soziale Komponente: sprich, keine Festwirtschaft keine Rangverkündigung, Maskenpflicht vor dem Start, etc. ABER hey: wir konnten einen Wettkampf laufen und unterwegs, am Stutz, merkte man eigentlich nicht mehr viel vom Boxenstart. Ich danke dem OK Weissensteinlauf gaaanz herzlich, dass es sich entschlossen hat, den Lauf trotz aller Widerwärtigkeiten durchzuführen.

…. Und trotzdem freue ich mich wieder auf normalere Wettkampf-Zeiten.

Jacqueline Keller

 

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