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«Was lange währt wird endlich gut» Mein 1. Marathon

Es war endlich soweit mein erster Marathon stand vor der Tür. Dies nach mehreren Jahren Wartezeit.

Alles begann 2019 als ich bereits am Marathon in Zürich teilnehmen wollte. Jedoch erlitt ich beim Training einen Ermüdungsbruch im Fuss, weshalb mein Marathon-Projekt scheiterte. Corona verhinderte die Teilnahme dann zusätzlich auch noch weitere 2 Jahre. Manuel und ich freuten uns deshalb sehr auf die Teilnahme am Zürcher Marathon am 10.4.2022. Jedoch blieb uns das Pech auch dieses Jahr treu und wir bekamen 1 Woche vor dem Start zum zweiten Mal Corona, was uns die Teilnahme wieder verunmöglichte.

Ich war sehr traurig darüber, da wir sehr viel trainierten und ich mir erhoffte, bei diesem Lauf endlich mein grosses Vorbild Abraham Tadesse zu treffen. Jedoch konnten wir es nicht ändern, Gesundheit geht vor.
Manuel und auch Jacqueline suchten verschiedene Marathons im Mai heraus, damit meine ganzen Trainings-Bemühungen nicht vergebens waren.
Manuel fand heraus, dass am 15.5.2022 der Genfer-Marathon stattfinden würde, was perfekt war, da wir beide noch Ferien hatten.

So entschlossen wir uns, am Samstag 14.5.2022 mit dem Zug nach Genf zu reisen. Ich war bereits sehr nervös und hoffte, dass meine Gelenke und Muskeln, 1 Woche nach dem Wings For Life Run, die Belastung aushalten würden. Manuel war wie immer sehr zuversichtlich und beruhigte mich immer wieder. Angekommen in Genf gingen wir zum Marathon Dorf um die Startnummern zu holen. Leider verpassten wir Abraham Tadesse erneut, welcher ca. 1 Stunde vor unserer Ankunft Autogramme verteilte. Manuel meinte, ich solle ihm auf Instagram schreiben, was ich dann nach langem Zögern auch tat. Tatsächlich schrieb er mir zurück und meinte, dass er auf mich wartete um ein Foto mit mir zu machen (er kam noch einmal für ein Interview zurück). Ich war total Happy und bekam endlich mein Foto sowie noch ein paar letzte Tipps vom Profi. 

Dann war es endlich soweit, der Startschuss fiel am Sonntag um 09.45 Uhr. Ich nahm mir vor, so lange wie möglich beim Pacemaker mit der Fahne Marathon in 4 Stunden zu laufen. Bis Kilometer 30 waren Manuel und ich immer zusammen unterwegs, danach trennten sich unsere Wege. Die Hitze wurde mit jeder Stunde immer schlimmer, wodurch auch viele Läufer aufgaben oder sogar kollabierten. Bei jeder Trinkstelle trank ich so viel wie es nur ging.

Die Strecke führte über Felder und durch schöne kleine Dörfer. Ich war sehr froh, dass es keine grossen Steigungen gab und somit Energie gespart werden konnte. Bei Kilometer 38 merkte ich, wie mein ganzer Körper immer mehr ans Limit kam. Dank den vielen Zuschauern und der guten Musik in der Altstadt von Genf, gab es noch einmal Energie für den Endspurt. Endlich war das Ende in Sicht und ich kam mit einer Zeit von 4.08 Stunden ins Ziel. Ich bin überglücklich, endlich meinen ersten Marathon geschafft zu haben und werde diesen für immer in guter Erinnerung behalten. 

Andrea Salm

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