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Stell Dir vor der Verein feiert ein Jubiläum und alle gehen hin.

Seit über 40 Jahren wird unter dem Namen LG Horn gelaufen und genau vor 30 Jahren entstand der Verein mit eigenen Statuten. Dieses Ereignis wollte man nicht ungenutzt verstreichen lassen zumal die Vereinsaktivitäten pandemiebedingt in den letzten zwei Jahren stark eingeschränkt waren.

So beschenkten wir uns mit einem besonderen Ereignis. Ein Lauf von der Quelle der Reuss bis zu deren Mündung in die Aare bei Gebenstorf. Am Wochenende vom 25./26. Juni warteten rund 200 km, verteilt auf zwei Tage und 20 Etappen auf uns. Ob Läufer, Walker, Helfer, Filmer oder was auch immer, alle sollten die Möglichkeit haben daran teilzunehmen.

So standen Stefan und Martin am Samstagmorgen früh nach fünf Uhr auf dem Gotthardpass und starteten hinauf zur Quelle der Reuss, die sich in einem Seitental befindet. Es war eine unglaublich schöne Stimmung. Die Morgenröte wich den ersten Strahlen, die die Sonne über die Berggipfel sandte. Nach kurzem Verweilen rannten wir wieder zurück zum Start, wo Christoph, unserer Fahrer, wartete. Stefan rannte dann weiter runter nach Hospental und Andermatt, vorbei an weidenden Kühen, die wohl die Welt nicht mehr verstanden, dass sich jemand um diese Uhrzeit schon so schnell bewegen konnte.

In Andermatt wartete Jan, der mit Stefan die nächsten Etappen in Angriff nahm. Chrissi und Martin beobachteten derweil das GPS-Tracking auf den Handys und sahen wie die Läufer oberhalb von Wassen völlig «is Chrut use» liefen. Ob da wohl der Fluch des Teufels in der Schöllenen die Beiden vom rechten Weg abkommen liess? Bis Amsteg, wo Andrea, Isabelle und Lilo auf uns warteten, handelten wir uns einen Rückstand ein. Damit der Zeitplan nicht ganz aus dem Ruder lief entschieden wir uns die Etappe ab Flüelen rechtzeitig zu starten. So joggten Anna, Christian und Martin ein Stück dem Urnersee entlang und danach hoch nach Seelisberg. Es war schon bewundernswert wie die Jungen den Berg hoch hüpften, während sich der Ältere keuchend die Stufen hochschleppte.

Vivienne und Ronald hatten danach die Aufgabe die erreichten Höhenmeter wieder zu vernichten. Wobei das stotzige Gelände im Bereich der Riseten-Schlucht auch ihre Tücken aufwies. In Beckenried waren wieder alle versammelt und die Sonne heizte so richtig ein. Da war eine Abkühlung mit Beckenrieder Orangenmost gerade die richtige Erfrischung. Ronald setzte seinen Lauf gleich fort und wurde von Anina und Andrea begleitet. Isabelle sorgte per Fahrrad für den Transport von Getränken. In Stans warteten Verena und Marc in einer Gartenbeiz, in der wir das Warten in einer gemütlichen Runde verkürzten.

Obwohl der Kellner mit der Nussgipfelbestellung etwas überfordert war trübte dies unsere gute Laune und Stimmung nicht im geringsten. Es war schön zu sehen wie die Gruppe im Laufe des Tages anwuchs und die LäuferInnen mit Begeisterung losgeschickt und empfangen wurden. Verena, Anna, Christian und Ronald gingen weiter nach Stansstad, wo man wieder den See erreichte. Vorbei an der berühmten Glasi in Hergiswil standen sie kurz danach auch schon in Horw. Zwischenzeitlich liessen es sich einige Hörner auch nicht nehmen im Seebad eine Abkühlung zu gönnen. Dann stand auch schon die letzte Tagesetappe auf dem Programm. Jacqueline, Luzia, Anna und Christian umkurvten die Horwer Halbinsel in einem Tempo, das auch schon fast den GPS-Tracker ins Schwitzen brachte. Eine beeindruckend grosse Gruppe empfing die LäuferInnen begeisternd vor dem KKL. Ziemlich planmässig schlossen wir den ersten Tag ab und kehrten wieder nach Hause zurück.

Aber schon früh am Sonntagmorgen fuhr René die nächste Truppe nach Luzern. Jacqueline und Rainer, begleitet von Chrissie auf dem Velo, bewunderten nebst der Kapellbrücke weitere Sehenswürdigkeiten in der Altstadt. Ab Buchrain gesellten sich Andrea und Julia dazu. Auch wenn der Himmel etwas überdeckt war und die Temperaturen nicht allzu hoch, war es tüppig und brachte die LäuferInnen so richtig zum Schwitzen. In Sins warteten Karin und Jürg auf ihren Abschnitt, begleitet von Lilo auf dem Velo. Schon bald war Merenschwand erreicht, wo Stefan Staudenmann auf seinen Einsatz brannte. Lilo wechselte im Stile einer Triathletin in ausgefeilter Technik von den Velo- zu den Laufschuhen. Wer sich da mal einige Tipps und Kniffs abholen möchte melde sich bei Lilo. Zusammen rannten sie bis Rottenschwil.

Dort hatten sich die Walker auch schon versammelt und spitzten schon ungeduldig ihre Stöcke. Elisabeth, Annette, Isabelle, Markus und Max walkten dem schönen Flachsee entlang, vorbei am Kloster Hermetschwil und umkurvten die Schlaufen der mäandrierenden Reuss bis sie beim Casino die Postkartenansicht von Bremgarten erblickten. Verena, Brigit und Peter liefen den weiteren Schlaufen der Reuss entlang bis zum nächsten Etappenziel in Sulz. Es war schon wieder heiss. Eine Velobegleitung war wegen der schmalen Uferwege nicht mehr möglich, was den LäuferInnen alles abverlangte.

Manuel und Adrian nahmen den nächsten Trail unter die Füsse, vorbei am Kloster Gnadenthal bis nach Mellingen. Sogar eine Kletterpartie soll notwendig gewesen sein. Die Schweizer Wanderwege setzen halt auch gewisse polysportive Fähigkeiten voraus. Dann wartete auch schon das letzte Teilstück. Ronald, Beat und Adrian machten sich auf den Weg auf einen der naturbelassensten Flussabschnitte in der Schweiz. Bei der Reussmündung wartete ein begeistertes Empfangskomitee, das die Läufer mit riesigem Applaus ins Ziel pushte.

Wir hatten es also tatsächlich geschafft die ganze Länge der Reuss als Verein abzulaufen und erlebten zusammen all die Facetten, die uns die Reuss bot. Es war unglaublich wieviele zum Gelingen beigetragen hatten sei es als LäuferIn, Fahrer oder in irgend einer Helferfunktion. Man genoss es auch zusammen wieder etwas zu unternehmen. Die Stimmung war an beiden Tagen ausgelassen und fröhlich.

Ein kühles Bier, ein Glas Weisswein, es chalts Plättli durften zum Abschluss nicht fehlen. So feierten wir im Café Fridolin in Brugg den Abschluss unseres Jubiläums.

Andrea, Stefan, Martin

Die Reuss-Stafette in einem Film

Fotos mit Videos von Stefan Stiehl


weitere, unzählige Fotos von: Andrea, Martin, Markus, Lilo, Karin und Ute

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Bericht in der Rundschau Nord vom 7.7.2022
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