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22. RESCHENSEE-LAUF MIT LG HORN-KLEINST-DELEGATION

DER RESCHENSEELAUF IN SÜDTIROL
LAUFEN BRINGT FREIHEIT
FÜR GEIST UND KÖRPER


Ein Kirchturm mitten im See. Viele Besucher kommen, fragen, staunen.
Warum? Was erzählt dieser Turm im Reschensee? Rund um den größten See Südtirols führt ein gut angelegter Spazierweg. Er lädt ein zum Radfahren, zum Wandern und vor allem zum Laufen. Die 15,3 km lange Seerunde ist eine der schönsten Strecken für eine Laufveranstaltung in Südtirol.
Ein großartiges Panorama zeigt sich gegen Norden in Richtung Österreich und der Schweiz, ein einzigartiger Ausblick öffnet sich gegen Süden mit Blick auf Ortler und Königspitze. Das Start- und das Zielgelände für den Reschenseelauf befindet sich direkt beim historischen Kirchturm im See in Graun.

Ja, liebe LG Horn-«Gemeinde» und Leser*innen dieser Website: ich mache es mir diesmal ganz einfach und liess die Website www.reschenseelauf.it erzählen. Auch mich fasziniert dieser Lauf und die Umgebung und die Geschichte des Reschensees und deshalb machten Fabian und ich auch diesmal von unseren Engadin-Ferien einen Abstecher ins Vinschgau. Bei strahlendem Bergwetter und 25 Grad (immerhin war es bereits 17 Uhr und der Start- und Zielort Graun liegt auf 1500m ü.M) galt es den See zu umrunden. Auf der gegenüberliegenden Seite von Graun sind drei «Hügel» zu bewältigen, welche es in sich haben. Ich nahm an, dass die Kategorien-Siegerin des letzten Jahres, die Italienerin Paola Bertolucci aus Faenza, auch dieses Jahr am Start sein würde. Ihre Zeit vom letzten Jahr, rund 1h11, war/ist für mich ausser Reichweite. Deshalb konzentrierte ich mich auf mich und auf ein ruhiges, gleichmässiges Rennen. Knapp unter 1h15 benötigte ich bei bedecktem Himmel und reichlich «kühlerem» Wetter im 2021. Diese Zeit zu egalisieren, idealerweise zu unterbieten, war diesmal mein Ziel…. Welches ich knapp nicht erreichte. Diesmal benötigte ich 1h15.18 und ich war – vorerst – leicht enttäuscht.
Da wir nicht bis 21 Uhr bis zur Siegerehrung «alla italiana» vor dem beleuchteten Reschensee-Turm warten wollten, fuhren wir kurz vor 19 Uhr wieder in Richtung Svizzera retour. Auch Kellers sind Gewohnheitstiere – aber vor allem hat mir im 2021 die Heimfahrt durchs Val Mustair so gut gefallen. Es war auch diesmal so: in der Abendsonne fuhren wir entlang der vielen Dario Cologna-Plakate und -Danksagungen in Richtung Ofenpass, runter nach Zernez und waren kurz nach 20 Uhr bereits wieder in La Punt. Bereits kurz vor 21 Uhr genehmigten wir uns ein (italienisches) Znacht. Der Wein war schon eingeschenkt, da wollte ich doch noch kurz schauen, ob die Resultate online sind. Wow… tatsächlich hatte ich es an einem der grossen italienischen Volksläufe aufs Kategorien-Podest geschafft… beziehungsweise h ä t t e… denn wir waren ja schon wieder zu Hause. Die Zweite, die oben erwähnte Paola, war rund 1 ½ Minuten hinter mir. Wahrscheinlich hatte sie einen schlechten Tag. Ich weiss, dass das Fernbleiben an einer Siegerehrung nicht sehr nett ist, aber erst um ca. 22 Uhr losfahren, das wollte ich dann doch nicht.

Den Reschensee-Lauf kann man mit den grossen Schweizer Läufen vergleichen: viel Volk und viele begeisterte Renn- und Volksläufer. Was definitiv anders ist als «bei uns» ist der Speaker und die Musikbeschallung. Da war ich sehr froh, meine Hörhilfe während des Laufes ausgeschaltet zu haben… Als Laufevent während den Ferien oder für ein verlängertes Wochenende kann ich den Reschensee-Lauf bestens empfehlen. Irgendwie muss man «dies» mal erlebt haben.
Als Erinnerungsgeschenk standen T-Shirts oder ein toller Rucksack zur Auswahl. Zudem erhielten alle Läufer*innen eine Tasche, gefüllt mit feinen Vinschgauer Spezialitäten, diese wären auch im Früchtekorb für die Kategoriensieger enthalten gewesen. Dass der Aufräumtrupp am Sonntagmorgen «meinen» übrig gebliebenen Korb nach getaner Arbeit vertilgt hat, das hofft
Jacqueline Keller

P.S. Die Bilder zeigen das Mahnmal des Reschensees, den alten Kirchturm von Graun am Nachmittag und abends bei der Siegerehrung (Veranstalterbild). Das dritte Bild zeigt das Dörfchen Graun, erbaut ab 1940, mit der neuen Kirche.

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