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Stägeli uf – Stägeli ab....
Herbsttraining und –essen

Als Organisatorin des traditionellen Herbsttrainings und –essen ist es mir DIESMAL ein Bedürfnis, einige Gedanken loszuwerden.
”Früener esch.....” – Ihr kennt den Spruch. Ja, “leider” muss ich sagen, dass diese Aussage in Bezug auf unseren Herbstanlass, welcher – in verschiedenen Formen, erst als Murten-Fribourg-Abendessen, dann unter der Woche in anderer Art – stimmt.

Eigentlich war ich bis 4 Tage vor dem Anlass ziemlich zufrieden mit den Meldungen, dann aber fing “es” an... eine Absage zog die nächste nach sich und schlussendlich waren wir 4 LäuferInnen und 3 Walking-Senioren, welche sich um 18 Uhr des 26. Oktober beim Velounterstand “Brühl” besammelten. Schliesslich gingen noch je ein Trio auf die Lauf- und Walking-Strecke. In herrlicher Abendstimmung zog es die Walker in den Ortsteil Reuss, wo sie kontrollierten, ob auch ja kein Badehungriger mehr die Schwimmstrecke von der Zollbrücke ins “Rüssbädli” schwimmen wollte. Tatsächlich – endlich hatten die Temperaturen nachgelassen und Maus (schön, dass er wieder mal dabei war), Max und die weibliche Begleitung Elisabeth konnten feststellen, dass der Badebetrieb 2018 offiziell eingestellt werden kann.

Das Lauftrio Beat, Frank und Jacqueline liefen in die entgegengesetzte Richtung los: Vogelsang-Limmatbrücke-Singletrail zur Chämihütte-Stillemer Brücke-Kirche Rein (!)-Lauffohr und nochmals Vogelsang hiessen die Gebiete, welche durchlaufen wurden. Kurz in der MZH Brühl geduscht, frisch gemacht und rauf gings ins Dorf, wo einige “Nur-Esser” die Läufer im Restaurant Frohsinn empfingen.

Wunderbar hatte “Muso”, der Frohsinn-Wirt und seine Angestellten, für uns im Säli gedeckt und eine schöne Spagettata vorbereitet. Alles klappte tip top, auch der Sportresultatedienst... namens Claude Künzli! Strahlend kam nämlich Claude ins Säli, um uns zu verkünden, dass Roger Federer den Achtelfinal an den Swiss Indoors in Basel gewonnen hatte. Nicht genug damit: er freute sich für und über “Rogi” derart, dass er sogar noch die von uns konsumierten Getränke bezahlte (es entzieht sich meiner Kenntnis, ob er mit Roger Federer einen Deal hatte und der Betrag dann bei dessen Preisgeld abgezogen wird und zu Claude retour fliesst...). Kurz und gut: auch im kleinen Kreis hatten wir einen fidelen Abend. Aufgelockert wurden die Gespräche mit einem Wettbewerb “rund um Gebenstorf-Turgi und die Laufszene”, an welchem Maus, Ur-Gebenstorfer und Insider halt, den ersten Preis gewann. Punktegleich folgte Frank, was beweist, dass eine Mitgliedschaft bei der LG Horn und Dauerläufe im Gebiet auch zu gutem Wissen beitragen können.

Es war ein schöner Abend, aber....
...trotzdem einige Bemerkungen
Wie erwähnt, gingen zwar fast 20 Meldungen für den Anlass ein. Für 17 konnte ich einen Platz im Frohsinn-Säli reservieren. Leider erhielt ich dann am Durchführungstag nochmals einige Absagen. Ich habe schon am Abend dem Vorstand mitgeteilt, dass er das Thema “Herbstanlass” überdenken / behandeln soll und ich möchte diesen Anlass auch gerne an der GV behandelt wissen. Es ist mir klar, dass es heutzutage unter der Woche für Berufstätige fast unmöglich ist, sich um 18 Uhr an einem Ort einzufinden. Soweit so gut... aber auf 20 Uhr, sollte es dann doch noch einigen reichen. Wird dieses Angebot – wie in den letzten 2 – 3 Jahren immer öfter – auch nicht mehr benutzt, so muss ich mir als Organisatorin schon meine Gedanken machen. Wird der Anlass gar nicht mehr gewünscht? (Auch okay – dann wird er nicht mehr organisiert). Anderes Datum (ev. späterer Sonntagnachmittag im Herbst, nach dem Luzern-Marathon, ev. in der Zeit des Jungfrau-Marathon), andere Durchführungsart?
Liebe LG Horn-Kolleginnen und Kollegen: Bitte macht Euch Eure Gedanken über diese Punkte. Es bringt nichts, wenn wir Anlässe im Jahresprogramm aufführen, nur damit sie auch 40 Jahre nach Erstdurchführung im Programm auftauchen und es bringt mir als Organisatorin leider auch nichts... nur Frust.
Es ist mir wichtig, dass dieser Bericht nicht einfach geschönt, im Sinne von toller Trainingsabend (war es) und schönes Beisammensein (war es auch) , erscheint, sondern dass auch auf “Probleme” aufmerksam gemacht werden. Trotzdem wäre es schade, wenn der Herbstanlass aus dem Jahresprogramm verschwinden würde.
Ich danke allen, welche ans Herbsttraining- und/oder –essen gekommen sind, ich danke dem Wirt “Muso” und seinem Team für die Bemühungen und die Flexibilität und das Verständnis punkte Abmeldungen und ich danke dem Getränkesponsor ganz herzlich!

Jacqueline Keller
 

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