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Der Hermannslauf ist in der 47. Ausgabe ein echter Klassiker in der Region Ostwestfalen Lippe.

Die Strecke geht vom Hermannsdenkmal in der Nähe von Detmold durch den Teutoburger Wald und seine Hügel bis zur Sparrenburg in Bielefeld (das gibt es wirklich). Der Hermann (aka Arminius) hat vor etwa 2000 Jahren die Römer vernichtend geschlagen und ist so etwas wie der deutsche Wilhelm Tell. Obwohl die Varusschlacht wohl 50 km weiter westlich bei Osnabrück stattfand, sind wir Ostwestfalen mächtig stolz auf den Hermann.
Der Lauf führt vom Denkmal auf 371 m bis zur Sparrenburg nach Bielefeld auf 165 m, und hat 568 Höhenmeter und 31.1. km. und die haben es in sich. Gleich zu Anfang geht es mit 20 Prozent Gefälle steil bergab, dann auf Waldwegen, Sandwegen und einer grossen Panzerstrasse durch den Truppenübungsplatz und wieder hinauf auf den Tönsberg. Von dort gefühlt mit 25% Gefälle und auf grobem Kopfsteinplaster durch Oerlinghausen, wo die Zuschauer die Strassen säumen. Nach dem Halbmarathon wird es dann richtig hart; Stufen, hügeliges Gelände, ausgewaschene Waldwege geben den Beinen dann den Rest. Bei Sonnenschein wurde es jetzt auch richtig warm. Die Landschaft ist wunderschön, viel Wald, schöne Ausblicke auf die Ebene unterhalb des Teutos.

Der Zieleinlauf vor der Kulisse der Sparrenburg in Bielefeld ist gesäumt von vielen hundert Zuschauern. Das Zielgelände ist weitläufig und in einem Park mit einer Volksfeststimmung.  Immerhin kamen 5285 von über 7000 Teilnehmern in Ziel. Mit 2h 37 hatte ich auch mein persönliches Ziel erreicht; das Ziel war aber einfach mal den Hermann machen, das hatte ich schon als Kind vorgehabt. Schliesslich bin ich in Bielefeld geboren.

Die Organisation war übrigens bestens, Bustransfer, grosser Zielbereich mit Platz zum Ausruhen, warme Duschen und gute Verpflegung. Leider konnte Jan wegen Kopfweh und Übelkeit nicht mitlaufen. Nächstes Jahr auf jeden Fall nochmal.
 
Frank Warzecha