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Auch 2018 wollte ich wieder einen Lauf über 50 km machen. Nach ein bisschen Recherche bin ich auf den Trail du Haut-Koenigsbourg gekommen mit Start in Kintzheim bei Sélestat (Elsass). Im Angebot standen 108, 54, 25 oder 13 km, jeweils mit ein paar Höhenmetern.
 
Ich habe mich für den 54er mit 1900 Höhenmetern entschieden.
Bereits am Vorabend reiste ich an, holte meine Startnummer ab und beobachtete den Start der 108er in die Nacht. Vorher dachte ich noch meine Distanz wäre extrem, aber die Jungs und Mädels wollten es wirklich wissen… Am Sonntag früh um 7 Uhr wurde unser Starterfeld losgelassen. Auf ging es in die Vogesen, mal hinauf und mal bergab. Hier verteilen sich die Höhenmeter sehr gemässigt, anders als bei den Bergläufen in der Schweiz. Dafür gab es auf der gesamten Strecke nur drei Versorgungsposten, den ersten erst nach 18 km. Man musste also mit Gepäck reisen. Erfreulich ist auch, dass es an den Versorgungsstellen keine Becher gibt. Wenn man eh mit Rucksack laufen muss kann man den Becher ja auch selber mitbringen, was einen grossen Müllberg verhindert.

Die Strecke schlängelte sich gemütlich durch die Vogesen meist im kühlen Wald und hin und wieder bot sich eine schöne Aussicht weiter in die Berge oder mal hinab ins Rheintal. Das Highlight war definitv das Durchlaufen der Haut-Koenigsbourg, wo die Mitarbeiter uns in mittelalterlichen Trachten empfingen und wir die Befestigungsmauer durchlaufen durften. Persönlich wollte ich gerne unter 8 Stunden bleiben, letztlich bin ich bei unter 7 Stunden geblieben, was mich sehr gefreut hat und mir meine momentane Form bestätigte.
Jetzt freue ich mich auf den Transruinaulta mit Frank und lege ein paar Tage die Beine hoch.
 
Jan Winkelhagen