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5. AKB Run 2018 – Der Jura läuft in Baden aus

Die AKB Run Serie bietet für jeden was – so wird in der Ausschreibung geworben. Mit seinen 210 m Höhendifferenz soll die erste Austragung auf dem Mutschellen der Berglauf der Laufserie gewesen sein. Für mich auch der Panoramalauf – es war einfach ein Genuss!

2 Runden um den Aare-Arm nahe des Stadions im Schachen Aarau – da bei den vielen Schwimmer, Schlauchböötlern und Badenden von denen wirklich niemand es „wagte“ Kühlung hoch zu spritzen, das fand ich, war was für Heiss-läufer. Oh, wie hätte ich mich aber wenigstens ein Wasservorhang oder ein Fass mit nassen Schwämmen gefreut. So hatte hier jeder länger als auf dem Mutschellen.

Klassiker Sikinga Lauf, neu integriert in den AKB Run, zog deutlich noch mehr Kinder an plus bot eine extra junge Kinderkategorie an. Für mich jeweils die Chance, an verschiedensten Orten Fotos zu schiessen. Für andere eine Möglichkeit, selbst am AKB Run Doppelstart zu machen.

Wer Brugg kannte, der hatte Heimvorteile und wusste, dass die Langstrecke deutlich früher, nämlich schon bei km 8.6 zu Ende war. Wie geht das jetzt mit der Wand bim Pic: Steilrampe oder Treppe hoch und Treppe oder Steilrampe mit schwabbeligen Beinen wieder runter? Oder umgekehrt? Oder. Nun, besser man hat vorher geübt, beispielsweise so. Der speziell kulinarische Genuss in Brugg: Die Solar Frozen Yoghurts – mhhhh!

Baden hatte doch schon 2 x den Baustellen Marathon durchgeführt. Nun, es war keine Strecke durch das Bäderquartier möglich, es ist alles wegen Bauarbeiten gesperrt. Dann also den Gottesgraben neben dem Terrassen-Schwimmbad hochboxen. Vor der Steigung wie auch den Treppen hat uns der Speaker schon vor dem Start fast das Kalte Fürchten beigebracht. Ich erwartet schon bald das Verteilen von Seilen.
Kaum gestartet, nicht zu glauben, auch Richtung und bis Wettingen Bahnhof alles voller Baustellen. Dazu braucht es noch nicht mal den Bau der Limmattalbahn. Dass es aber oben vom Gottesgraben bis fast zur Kanti Wettingen nicht nur immer auf dem Radweg lief, sondern auf und ab, um Höcker rum, auf zerfallenen Trampelpfaden im Wald, damit hatte ich nicht gerechnet. Dafür wartete beim Wendepunkt nahe der Kanti der Lift runter an die Limmat – nein, er fuhr kurz vorher runter und er war von einem Streckenposten bewacht. Die Zick Zack Schotterpiste runter braucht wohl fast niemand und schon niemand mit Kinderwagen. Jedenfalls wurden wir vor der Vernichtung der Höhe vor den losen Steinen auf 2-fach geneigter Strecke gewarnt. Alles musste ausgebremst oder ausgerutscht sein. Wie schade! Schöner Wasserfall vor der Webermühle aber dann wieder cross-mässig auf ab, links rechts und schräg oder treppig ging, das war doch zünftig. Mir kamen die mir verhassten Konditionstrainings in der Halle in den Sinn. Ob da jeder wieder auf die 2. Runde ging? 180° Wende auf die Eisenbahnbrücke.

Bald danach die Streckentrennung kurz und lang erwischen und richtig laufen. Nun, einer hat es geschafft, überrundet zu werden und trotzdem das Laufresultat seines Lebens zu erreichen und auf das Podest der Langdistanz zu kom-men. Das Ruft nach 4-Augen Prinzip und Video oder Funküberwachung bei der Streckentrennung.
Ein Spitzenläufer war dem Velofahrer gefolgt. Nur, der Velofahrer konnte nicht die Treppen runter, die Strecke war nicht gut markiert und so ginge es dann dem Velo folgend auf eine falsche Fährte.

Belohnt wurden wir letztendlich mit ein paar Baustellen-Schwenker und einem Downhill rennen gefolgt von einer Stadionrunde. Mann, habe die vielen Treppen und die Streckenführung den Rhythmus gebrochen.

Markus Füglister
 
 Hard U16 Mädchen  
 1. Anna Schryber 8.22
    
 Lang F20  
 4. Andrea Salm 51.13
    
 Lang M20  
 3. Thierry Leimbacher 36.29
 7. Manuel Stäuble 41.47
    
 Lang M50  
 1. Hansjörg Brücker 36.37
 22. Stefan Staudenmann 72.12
   
 Kurz M50  
 4. Markus Füglister 35.22
    
 Kurz M60  
 4. Max Schmid 49.47