
Ideale Laufbedingungen
Besser hätte es nicht sein können. Ideale Temperaturen und eine trockene Strecke erwarteten die Läuferschar am traditionellen Reusslauf in Bremgarten. Dies lockte auch viele Zuschauer, Fans, Angehörige usw. an den Anlass. Sie sorgten für eine tolle Stimmung in der Unterstadt und trieben die Läufer:innen über die Reussbrücke zum Zielbogen. Omnipräsent war auch Viktor Röthlin, der bei den Kinderläufen als Speaker amtete, die Siegerehrung der Elite begleitete, im Ziel Schoggitaler verteilte und für Selfies zur Verfügung stand.
Die Hörner verteilten sich gleichmässig über die Walking- und Laufdistanzen. Isabelle war über die 10 km Walkingdistanz wieder mal unheimlich schnell. Nur wenige Minuten danach lief Elisabeth im Ziel ein. Auch dies war eine bemerkenswerte Leistung. Und wenig später folgte dann auch noch Markus. Max absolvierte seine 41. Teilnahme. Er verpasste nur die erste Austragung und war ab dann immer dabei.
Beim Halbmarathon erreichte Jacqueline in ihrer Kategorie den dritten Rang. Ultraschnell war Manuel unterwegs und flog unter 1:27 über die Ziellinie. Hans rannte die 10 km Strecke in einem guten 5.5-Schnitt. Eigentlich hätte es für ihn eine M80-Kategorie geben müssen. Da wäre er weit vorne gelandet. Meine Wenigkeit konnte den Lauf richtig geniessen. Auch wenn die Zeiten altershalber in die Höhe schnellen, das gute Gefühl im Ziel bleibt.
Ich gratuliere den Hörnern für ihre tollen Leistungen und bedanke mich bei den Organisatoren des Reusslaufs für ihre tadellose Ausrichtung der nacholympischen Laufspiele.
Martin Egli
Veränderungen des Bremgarten Reusslaufs – eine Herzensgeschichte über 25 Jahre
Der Bremgarten Reusslauf ist für mich weit mehr als nur ein Lauf. Er ist Erinnerung, Begegnung, Bewegung und Gemeinschaft – und das seit über 25 Jahren.
Besonders berührend war in diesem Jahr das gemeinsame Aufwärmtraining mit Viktor Röthlin. Ein Moment, der Gänsehaut erzeugte. Und was danach folgte, waren grossartige Leistungen der Hörner, die einmal mehr gezeigt haben, was mit Leidenschaft, Ausdauer und Teamgeist möglich ist. Hut ab – im wahrsten Sinne des Wortes!
Wenn ich auf die vergangenen 25 Jahre Reusslauf zurückblicke, sehe ich eine Entwicklung, die mich jedes Jahr aufs Neue begeistert. Schon kleine Dinge wie das Swiss Runners Ticket machen den Anlass beson-ders: entspannt anreisen, günstig unterwegs sein – man spürt, dass hier an die Läuferinnen und Läufer gedacht wird.
Der Start ist längst nicht mehr unten auf dem Waffenplatz, sondern nahe der Reussbrücke, ebenso das Ziel gleich nach der Brücke. Diese Kulisse, das Wasser, die Brücke, die Stimmung – all das bleibt im Ge-dächtnis. Und natürlich entstehen hier, wie an so vielen Stellen entlang der Strecke, wunderbare Fotos, die Erinnerungen für Jahre festhalten.
Die Strecke selbst hat sich im Laufe der Zeit immer wieder verändert – aus guten Gründen. Sie wurde jedes Mal sorgfältig neu vermessen, weiterentwickelt und verbessert. Neue Distanzen sind dazugekommen, allen voran der Halbmarathon, ebenso neue Kategorien wie M70, F70 und Run-for-me.
Das kluge Startzeitenkonzept sorgt dafür, dass man auf der Strecke wirklich laufen kann – ohne Gedrän-ge, ohne Stress, mit Raum zum Atmen. Das ist Qualität, die man spürt.
Die Warmwasser-Durchlaufduschen sind doch gut – auch wenn nicht alle den Weg dorthin gefunden ha-ben 😉. Ein paar zusätzliche ToiTois entlang der Strecke wären noch nett gewesen. Dann, für die Walkerinnen und Walker, die oft über eineinhalb Stunden unterwegs sind, wäre hier und da ein kleiner Ener-gieschub willkommen gewesen. Gerade auf den letzten Kilometern waren bei einigen echte Kämpfe mit dem inneren Schweinehund zu beobachten.
Pacemaker und öffentliche Trainings begleiten den Reusslauf schon lange – und sind ein echtes Ge-schenk für alle, die sich gezielt vorbereiten wollen. Auch die Teilnehmergeschenke waren über die Jahre hinweg oft überraschend, hochwertig und mit viel Liebe ausgewählt. Und dieses Jahr die Reusslauf Me-daille von Viktor und Kollegen zu bekommen – Freude herrscht!
Ganz neu und voller Zukunft ist die Wasserschloss-Trophy: Läufe entlang von Aare, Reuss und Limmat, mit Distanzen von 33 km, 44 km, 55 km bis hin zur Ultra-Trophäe. Das ist Vision, das ist Motivation – und das wird ganz bestimmt ein Anlass mit starker Magnetwirkung. Darauf darf man sich freuen.
Persönliche Worte zur Austragung 2026 – Hörner, die beeindrucken
Jacqueline Keller als Hornläuferin auf dem Podest.
Manuel Stäuble, gewaltig schnell. Aber das Feld war sehr stark besetzt.
Martin Egli, sah man im Vorfeld schon über die Strassen «hasen», so war es auch nicht erstaunlich, Zeiten ähnlich wie die Vorjahre zu erreichen.
Elisabeth Künzli, so zwäg wie du bist, findet man kaum jemanden. Chapeau! Dein Walken von Gebenstorf auf und um den Brugger Berg, dein E-Biken, die Gymnastik und das Schneeschuhlaufen – all das zahlt sich sichtbar aus. Ein echtes Vorbild.
Isabella Meinen, bestätigte einmal mehr ihre hervorragende Form und wäre wohl ganz oben auf dem Podest gelandet. Umso tragischer, dass die edlen Rouladen Schnecken im Zelt schon vor dem Zieleinlauf ausverkauft waren. Die Neuenhofer mögen zwar den Spitznamen Schnecken tragen – aber der Vergleich mit der Spritzigkeit eines Gepards sowie seine Eleganz finde ich passend.
Hans Wiedemeier zeigte mit seinen 81 Jahren erneut eine Leistung, die sprachlos macht. Eine Leistung, die Respekt verdient – und die an der anschliessenden GV von SMRun zu Recht gefeiert wurde.
Und dann Max Schmid ein weiterer Rekord. Start mit dem allerersten Startschuss am Morgen – und bis zum Lauf-Event inklusive GV von SMRun präsent. Das ist Ausdauer auf eine eigene, beeindruckende Art.
Und meine Wenigkeit Markus: Der am Reusslauf omnipräsente Verbündete Petrus über der abwechslungsreichen naturverbunden Laufstrecke waren für mich wie ein Märli. Den gemeinsamen letzten Kilometern mit Läufern ein Tüpfli auf dem i.
Herzliche Gratulation euch allen.
Danke für diese Momente, diese Geschichten und diese Emotionen.
Der Reusslauf lebt – durch euch.
Markus Füglister
Die Hörner am Reusslauf
Walking 10 km
Meinen Isabella 1:19:59
Künzli Elisabeth 1:24:28
Füglister Markus 1:34:10
Schmid Max 1:48:48
Halbmarathon
F60 3. Keller Jacqueline 1:46:26
M30 24. Stäuble Manuel 1:26:51
10 km
M60 34. Egli Martin 48:23
M70 25. Wiedemeier Hans 56:13











