
SwissCityMarathon
Ende Oktober - da heisst es für mich, ab nach Lozärn an den Lozärner.
Eigentlich war ich dieses Jahr für den Halbmarathon angemeldet. Meine wenigen Wettkämpfe im 2026 haben mir jedoch gezeigt, dass ich im Moment nicht so schnell unterwegs bin. Ich dachte mir, lieber lang und langsamer als 'kurz' und schnell. So habe ich mich Ende August auf den Marathon umgemeldet.
Leider habe ich mir vor einer Woche eine Erkältung eingefangen, fühlte mich aber trotzdem fit genug, um an den Start zu gehen. Den Lozärner wollte ich nicht nochmal verpassen. Mein Ziel - unter 4 Stunden - habe ich jedoch angepasst: Ich sagte mir, ‘mal schauen, wie weit ich komme’. In meine Weste habe ich eine Windjacke gepackt, das GA und Kleingeld für alle Fälle.
Start - ich lief seehr langsam an. Die Stimmung war wie immer sensationell. Trotz Regenwetter standen viele Zuschauer und diverse Musikgruppen - viele Guugen – am Streckenrand und es lief praktisch von alleine.
Ausgang Hergiswil kamen uns bereits die Spitzenläufer entgegen. Für Unterhaltung war weiterhin gesorgt. Die neue Strecke mit einer Runde - bis Alpnachstad und zurück - bot mir die Gelegenheit, meine Laufkollegen auf dem Rückweg anzufeuern.
‘Schauen, wie weit ich komme...’ als es am Lopper entlangging Richtung Wendepunkt, wusste ich bereits, für mich geht es heute nur bis Hergiswil. Von dort mit dem Zug zurück. Schlussendlich stieg ich bereits in Stansstad in den Zug - die Luft war bei mir draussen. Meine Uhr zeigte 26.93 km - ein wunderschöner Trainingslauf wars :-)
Nächstes Jahr komme ich wieder. Dann jedoch mit einem Top-Marathontraining in den Beinen.
Ich freue mich schon jetzt darauf, wenn’s wieder heisst - ab nach Lozärn an den Lozärner. Für mich der schönste Lauf mit super Publikum, der besten Stimmung und der schönsten Kulisse - Pilatus lässt grüssen :-)
Luzia











