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Spezielle Ambiance - Spezieller Osterlauf

LG Horn-Kollege Beat machte mich am letzten Samstagstraining des Monats März auf den «Individual-Osterlauf» aufmerksam. Nachdem klar war, dass wir die Ostertage im Aargau verbringen würden, meldete ich mich mitte Woche bei Beat und so fuhren wir in Fahrgemeinschaft am Ostersamstag, 3. April 2021 nach Eiken. Wir waren sehr gespannt, was und wen wir da antreffen würden.

Die wirklich grossartigen Bemühungen des OK’s bekam man schon nach der Abfahrt von der Autobahn zu spüren. Alles tip top ausgeschildert! Wir fuhren also zum wohlbekannten Parkplatz des Schulareals und begaben uns dann zur Mehrzweckhalle, wo uns das Meldeteam herzlich empfing. Zur selben Zeit, so um die 10 Uhr, waren bereits andere Läuferkollegen und -kolleginnen vor Ort, u.a. ‘auch die Brugger. Wir staunten nicht schlecht, als wir unsere Sporttaschen bzw. Rucksäcke bei einem bewachten (!) Kleiderdepot abgeben durften. Dies hatte man vorsorglicherweise auch «im Schärme» platziert.
Das war nicht nötig – jedoch pfiff uns ein merklich kühlerer Biswind als noch an Karfreitag um die Ohren. Obwohl einige Sportler vor Ort waren, war das Treiben gut überschaubar und es gab keine Ansammlungen. Aber man muss es schon gesehen haben: die ganze Start-Ziel-Infrastruktur war aufgebaut. Ueberall nette Helfer. Man hatte den Eindruck, diese warteten nur darauf, nach zwei Jahren Abstinenz endlich wieder mal die Voluntari-Veste anziehen zu dürfen.

Die Möglichkeit, zu starten, bestand von 10 – 15 Uhr. Beat und ich starteten in der ersten Viertelstunde. Beide wollten wir einfach «schnell» laufen (was immer das heisst bei ü55-Jährigen), ohne an die Grenzen zu gehen. Das gelang uns wunderbar. Auf der ersten Schlaufe in Richtung Oeschgen blies uns die Bise stark entgegen und wir waren froh um unsere Aermlinge. Die ganze Strecke, vor allem auch die Teile, welche in den letzten Jahren hinzugekommen sind, damit es «ehrliche» 10 Meilen sind, waren super markiert. An einigen Punkten standen sogar Streckenposten und als Beat und ich unterwegs waren, wurden wir ab und zu auch von OK-Velos überholt. In einem der Waldteile waren dann die ebenfalls angereisten Aargauer OL-Läufer im Vorteil: Wohl während des Januar-Schneefalls umgestürzte Tannen lagen über der Strasse und vorderhand waren diese nur am Strassenrand etwas abgesägt. Wir mussten uns also den Weg unter Aufbietung unserer Balance-Fähigkeiten «suchen».

Vorteil «langsamer Start»?
Auf dem Retourweg über den Asphalt-Radweg, ab ca. km 13, lief es mir persönlich erstaunlich gut. Ich bremste mich etwas, da ich ja das Schluss-Stützli über die Brücke kannte… Gefühlsmässig noch nie so problemlos kam ich über die letzten Kurven beim Pferdestall bei km 14 und freudig – um beim Pferdejargon zu bleiben – galoppierte ich dem Ziel entgegen. Auch das Schluss-Stützli ging problemlos. Was sagt mir das? Ich werde diese Erkenntnis in den (hoffentlich) «richtigen» Osterlauf 2022 mitnehmen und probieren, langsam zu starten. Wie sagt es doch auch der deutsche Lauf-Papst Manfred Steffny: wenn man kurz nach dem Start übersäuert, erholt sich der Körper nicht mehr davon. Von diesem «ganz sicher nicht Übersäuern» nach dem Start profitierte ich am Ostersamstag sicherlich. Beat und ich schafften den Lauf in rund 1h12 bzw. etwas unter 1h17, was uns sehr zufrieden stellte. Ich denke, für uns beide ist es Gewissheit, dass wir seit dem Lockdown im März 2020 gut trainiert haben. Es gibt uns aber auch Sicherheit, dass wir in diesem Rahmen weiterfahren können.

Am «Ziel» erhielten wir einen Schuh-Sack, gefüllt mit allerlei Nützlichem. Diesmal war es wirklich so: ein Sportgetränk war im Sack zu finden, (Oster-)Müesli, Massage-Gel und ein überraschendes, aber sehr passendes Nach-Ostergeschenk: wann, wenn nicht nach Ostern, sollte man seine (Schoggi-)Zähne gut putzen? Und was benötigt man dazu? Genau: eine (Trybol-)Zahnpasta! Und die war Bestandteil der Ostersäckli-Füllung.

Liebe Leserschaft: Beat und ich haben einen im wahrsten Sinn des Wortes coolen Morgen in Eiken erlebt und werden – wenn auch «nur» beim Zähneputzen – noch ein paar Wochen daran zurückdenken. Wie erwähnt: es war cool, aber natürlich hoffen wir, dass dieser Osterlauf einmalig war.
Herzlichen Dank dem Osterlauf-OK und den rund 30 Helfern, dass sie uns dies ermöglicht haben.

Jacqueline Keller

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